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Berateramt-Hilfsamt : Fonds
AUFKL�RUNG �BER DIE VERSCHIEDENEN FONDS 1

1 PRIORIT�TEN DER VERSCHIEDENEN FONDS DES GLAUBENS 1

2 INTERNATIONALER FONDS 1
3 KONTINENTALER FONDS 2
4 NATIONALER FONDS 3
4.1 Nationaler Lehrfonds 3
4.2 Nationaler Fonds zur F�rderung der K�nste 3

4.3 Nationaler Fonds f�r die Instandhaltung des Hauses der Andacht 3

4.4 Nationaler Fonds zur F�rderung der Herstellung und Verbreitung von

Bah�'iLiteratur 3
4.5 Nationaler Fonds f�r Patenschaften 3
5 �RTLICHER FONDS 4
6 PATENSCHAFTEN-FONDS 4

Wer m�chte nicht gerne einen eigenen Bah��-Lehrer aussenden? 4

F�rderung auch f�r die Entfaltung der Institute 5
ANHANG: BRIEF DES HAUSES VOM 25.5.1999 6
Aufkl�rung �ber die verschiedenen Fonds

1 Priorit�ten der verschiedenen Fonds des Glaubens

Das Universale Haus der Gerechtigkeit ist darauf aufmerksam geworden, da� es f�r die

Gl�ubigen von Nutzen sein k�nnte, die unterschiedlichen Priorit�ten der verschiedenen

Fonds des Glaubens abermals zu erl�utern, da jedes Mi�verst�ndnis in diesem Zusam-

menhang sie davon abhalten k�nnte, ihren Wunsch zu erf�llen, die Arbeit der Sache zu

unterst�tzen.

Die Festlegung von Priorit�ten h�ngt von zahlreichen Faktoren ab, die sowohl die Sache

als Ganzes wie auch den Einzelnen unter seinen oder ihren Bedingungen betreffen.

Soweit es die Sache angeht, so mu� die ganze Arbeit stetig weitergehen. S�mtliche Fonds

m�ssen unterst�tzt werden, und zwar unmittelbar durch die Gl�ubigen, aber auch durch

Beitr�ge der Bah��-Institutionen von einem Fonds zum anderen, die allerdings die Spen-

den der Freunde, die Quelle des Lebensblutes des Glaubens, nicht ersetzen.

Die Beachtung der Bed�rfnisse der Fonds auf der Ebene des Einzelnen entspricht den

Grunds�tzen, nach denen mehrfache Bindungen abgestimmt werden k�nnen. Die erste

Bindung eines Bah�� besteht gegen�ber der ganzen Menschheit, da der Nutzen des Teils

am besten durch das Wohlergehen des Ganzen erreicht wird. Doch diese gr��te Loyalit�t

zerst�rt keineswegs die demgegen�ber geringeren Bindungen der Liebe zum eigenen

Land, zur Heimat, und zur eigenen Familie. Sie alle begr�nden ein Netzwerk untereinan-

der abh�ngiger und gegenseitig befruchtender Bindungen. Genauso ist die Beziehung des

einzelnen Gl�ubigen zum Internationalen, Kontinentalen, Nationalen und �rtlichen Fonds

zu sehen.

Der Einzelne wird die Priorit�ten der Arbeit der Sache als Ganzes gewi� ber�cksichtigen,

obwohl die Festlegung solcher Rangfolgen im Bereich des Spendens eine pers�nliche An-

gelegenheit darstellt.

Die Gelegenheiten und Herausforderungen sind derzeit f�r die Bah��-Gemeinde auf allen

Gebieten ihrer Aktivit�ten und in jedem Teil unseres Globus gro� und wachsend. Sie alle

m�ssen zu einem gewissen Grad erf�llt werden. Doch die herausforderndste und dring-

lichste ist die Vollendung der Projekte am Berge Karmel - die Terrassen am Schrein des

B�b und der Bau dreier neuer Geb�ude des administrativen Zentrums der Sache. Dieses

gro�e Unternehmen ist ein integraler Bestandteil des G�ttlichen Planes f�r die Entwicklung

der Sache. Es ist ein Element der weitreichenden �nderungen, die die Menschheit am

Ausgang des zwanzigsten Jahrhunderts erf�hrt. Zwar klein im Vergleich zu den meisten

Projekten von Regierungen und internationalen Einrichtungen, gleichwohl eine Herausfor-

derung f�r die Bah��-Gemeinde - eine Herausforderung, die trotzdem gut innerhalb unse-

rer M�glichkeiten liegt. Und die Zeit f�r die Vollendung dieser Projekte ist jetzt.

2 Internationaler Fonds

Der Internationale Fonds dient dem Weltzentrum zur Finanzierung der Fortschritte des

Glaubens in aller Welt. Wie berichtet, befindet sich dieser wichtige Fonds derzeit in einer

schwierigen Situation, weil die gro�herzigen Spenden f�r den Bau der Geb�ude am Bogen

und der Terrassen am Berg Karmel zu einem deutlichen Nachlassen des Spendenflusses

gef�hrt haben. Gerade den deutschen Freunden mu� an dieser Stelle ihre Verantwortung

f�r die Entwicklung der Sache Bahá'u'lláhs in der ganzen Welt deutlich gemacht werden.

3 Kontinentaler Fonds

Shoghi Effendi gab am 5. April 1954 der Bah��-Welt bekannt, da� die Institution der H�nde

der Sache Gottes durch die Ernennung von Hilfs�mtern deutlich gest�rkt und ausgebaut

werde. Gleichzeitig schuf er einen besonderen Fonds, aus dem k�nftig die so wichtige T�-

tigkeit dieses ernannten Pfeilers finanziert werden sollte, und zwar eigens auf jedem Konti-

nent. Der H�ter schrieb w�rtlich:

�Ich lege dringend die Gr�ndung von f�nf kontinentalen Bah��-Fonds ans Herz, welche mit

ihrer Weiterentwicklung in wachsendem Ma�e die Erledigung der den �mtern zugewiese-

nen Funktionen erleichtern werden. ...Ich appelliere an die ... Nationalen Geistigen R�te

und an alle einzelnen Bah��, durch j�hrliche Zuweisungen im Rahmen der nationalen Bud-

gets und durch einzelne Beitr�ge die stetige Vermehrung der Fonds zu gew�hrleisten.�

Da die diesen Fonds zugeflossenen Mittel jedoch nicht ausreichten, um das Erf�llen des

Lehr- und Schutzauftrages der H�nde der Sache, der Berater und der Hilfsamtsmitglieder

zu gew�hrleisten, waren bisher Zusch�sse aus den Fonds des Weltzentrums unumg�ng-

lich.

Aufgrund der weltweiten Entwicklung, in deren Verlauf zum einen die Aufgaben rasch

wuchsen und zum anderen z.B. Gemeinden wie die im Iran nicht mehr spenden konnten,

geriet das Weltzentrum in finanzielle Schwierigkeiten. Auch ist der Ausbau des Bogens auf

dem Berg Karmel derzeit die m�chtigste Herausforderung an die Bah��-Welt. Das Univer-

sale Haus der Gerechtigkeit sah sich inzwischen gezwungen, seine laufenden Ausgaben

um 19% zu k�rzen.

Der Kontinentalfonds f�r Nord-, Mittel- und S�damerika hat bereits das Ziel erf�llt, den er-

nannten Pfeiler ohne Zusch�sse selbst zu finanzieren. Europa sollte dieses Ziel nun eben-

falls erreichen, um die FinanzIast des Weltzentrums zu vermindern. Der EUROP�ISCHE

KONTINENTALFONDS sollte sowohl von den gew�hlten Institutionen - als auch von den

Gl�ubigen direkt gespeist werden. Spenden k�nnen �ber den Nationalen Geistigen Rat mit

dem Vermerk "Kontinentalfonds" oder direkt an das Berateramt f�r Europa in Luxembourg

(dies ist mit mehr Spesen verbunden) geschickt werden.

�Das Universale Haus der Gerechtigkeit hat des weiteren in Bezug auf den Kontinental-

fonds klargestellt, da� die Hilfsamtsmitglieder und deren Assistenten normalerweise nicht

in das Beschaffen oder aktive Sammeln von Spenden f�r diesen Fonds hineingezogen

werden sollen. Solche Spenden k�nnen von oder �ber �rtliche Geistige R�te oder Nationa-

le Geistige R�te gemacht werden. Nat�rlich steht auch den einzelnen Gl�ubigen frei, auf

Wunsch direkt an den Kontinentalen Fonds Spenden zu schicken.."

Wenn wir uns in die Weisheit der Weltordnung Bahá'u'lláhs vertiefen und erahnen, wie

einmalig und segensreich die Zusammenarbeit des gew�hlten und des ernannten Pfeilers

ist, empfinden wir unsere Zwillingsverantwortung, die sich bisher vorwiegend auf die ge-

w�hlten Institutionen konzentriert hat. Unsere geistige Schau dieser neuen, g�ttlichen Ord-

nung wird dann klarer, und unser Wille, diese Arche der Errettung f�r die leidende Mensch-

heit schnellstens Gestalt annehmen zu lassen, wird uns zu erleuchtetem Verantwortungs-

bewu�tsein und liebevoll frischem Opfermut f�hren. Am 25. Juni 1972 schrieb das Univer-

sale Haus der Gerechtigkeit an einen Nationalen Geistigen Rat:

�Die Institutionen der H�nde der Sache und der Kontinentalen Berater�mter sollen gemein-

sam mit den Institutionen der Administration des Glaubens eine Quelle der Kraft und Un-

terst�tzung f�reinander und f�r die Bah��-Welt sein, wenn sie den Gr��ten Frieden errich-

ten, den der Begr�nder unseres Glaubens so inbr�nstig herbeisehnte und f�r dessen

Vollendung Er in Seinem Leben so grausam gelitten hat..."

Wer m�chte nicht teilhaben an diesem edlen Werk?
4 Nationaler Fonds

Da gibt es zuerst den nationalen Bereich der deutschen Gemeinde. F�r ihn steht der Na-

tionalfonds, f�r den zusammen mit seinen besonderen Zweckbestimmungen in den Bah��

� Nachrichten regelm��ig berichtet wird.

Die nachfolgend aufgef�hrten Fonds werden den aktuellen Bed�rfnissen st�ndig angepa�t.

Auch k�nnen neue Fonds dazukommen, bzw. deren Zweckbestimmung erreicht wurde,

aufgel�st werden.

Die nachfolgenden Beschreibungen enthalten darum z.T. zeitabh�ngige Aktualit�ten.

4.1 Nationaler Lehrfonds

Er dient zur F�rderung und Finanzierung s�mtlicher nationaler Lehraktivit�ten und damit

dem Kernziel des Vierjahresplanes, n�mlich einen bedeutenden Fortschritt im Proze� des

Beitritts in Scharen zum Glauben Bahá'u'lláhs zu bewirken.

4.2 Nationaler Fonds zur F�rderung der K�nste

Derzeit sind es unsere erfolgreichen Tanzgruppen, die gro�z�giger finanzieller Un-

terst�tzung bed�rfen, weil sie mit ihren an die Seele aller Bev�lkerungsschichten r�h-

renden Darbietungen so viele Menschen erreichen. Aber das Vierjahresplanziel der F�rde-

rung der K�nste hat auch die k�nstlerischen Potentiale bisher noch weniger entwickelter

Ausdrucksformen wie Theater oder Literatur im Visier.

4.3 Nationaler Fonds f�r die Instandhaltung des Hauses der Andacht

Obwohl eine gr��ere Sanierungsma�nahme in K�rze bevorsteht (sachverst�ndig ge-

sch�tzter Umfang etwa 1,7 Millionen Mark), sind hierf�r in diesem Jahr noch keine Mittel im

Nationalen Budget enthalten. An der Finanzierung werden sich sicher auc andere europ�i-

sche Gemeinden beteiligen. Gleichwohl sind die Freunde aufgerufen, diesen Aspekt be-

sonders zu beachten.

4.4 Nationaler Fonds zur F�rderung der Herstellung und Verbreitung von

Bah�'iLiteratur

Hier geht es um das Erreichen von Medienpr�senz im Rahmen des Planziels f�nf, wonach

in die Gesellschaft Konzepte und Projekte hineingetragen werden sollen, die den Geist der

Lehren Bahá'u'lláhs erfassen und auf die N�te der Zeit anwenden. Aber auch die Wieder-

bereitstellung vergriffener Prim�rliteratur kann durch Spenden zu diesem Fonds unterst�tzt

werden.
4.5 Nationaler Fonds f�r Patenschaften

Hier k�nnen Spenden zur Finanzierung nationaler Pionierziele mit dem Ziel gegeben wer-

den, Pioniere zu finanzieren, die aus eigenen Mitteln ihren Aufenthalt am Pionierort nicht

bestreiten k�nnten. Auch Reiselehrer werden aus diesem Fonds unterst�tzt. Im Vierjahres-

plan wird dieser Fonds auch f�r die Arbeit, die Ausbildung und Reisen von Lehrern des

Bah��-Instituts dienen, was in Zukunft besonders wichtig sein wird.

Alle Nationalen Fonds dienen zur Finanzierung der nationalen Aufgaben. Falls, wie der

Nationale Geistige Rat hofft, hier demn�chst �bersch�sse entstehen, werden diese, wie es

in fr�heren Jahren m�glich war, nach angemessener Reservebildung zur Finanzierung

internationaler Aufgaben eingesetzt, die nicht im nationalen Budget enthalten sind. Die

Spenden der Freunde f�r die Internationalen Aufgaben stellen auf dem Konto des Nationa-

len Geistigen Rates nur durchlaufende Posten dar, die st�ndig mit dem Department of Fi-

nance beim Weltzentrum in Haifa abgerechnet und dorthin �berwiesen werden.

5 �rtlicher Fonds

Der �rtliche Fonds steht unter der Verantwortung des �rtlichen Geistigen Rates. Die Sat-

zung des Rates verpflichtet den Rat, die Spenden nur nach den satzungsm��igen Bestim-

mungen zu verwenden. Der Rat bestimmt auch, welche Sonderfonds er einzurichten ge-

denkt. Beispiele f�r �rtliche Fonds sind: Fonds f�r Lehrprojekte, Fonds zur F�rderung der

Kinderklassen, Fonds f�r das Bah��-Zentrum etc.
6 Patenschaften-Fonds

Zum Internationalen und Nationalen Fonds f�r Patenschaften

Ein gewisses Schattendasein hat in der letzten Zeit der sogenannte Deputizationsfonds

oder - wie er auch gelegentlich genannt wurde - 'Geh du f�r mich' -Fonds gefristet. Ob es

an der Unm�glichkeit lag, diesen Zungenbrecher seinem Sinn entsprechend ins Deutsche

zu �bertragen oder ob es der reichlich kindlich klingende deutsche Ersatzname war: im

Rahmen der Ziele des Vierjahresplanes ist dringlich eine R�ck- und Neuorientierung in

bezug auf den Zweck dieses Fonds geboten.

Bah�u�ll�h Selbst hat dessen Sinn in der �hrenlese 96:3 klar und deutlich beschrieben:

"Sammelt euere Kr�fte f�r die Verbreitung des Glaubens Gottes. Wer immer einer so ho-

hen Berufung w�rdig ist, der mache sich auf, den Glauben zu f�rdern. Wer dies nicht ver-

mag, hat die Pflicht, jemanden zu bestimmen, der statt seiner diese Offenbarung verk�n-

det, deren Gewalt die Grundmauern der m�chtigsten Bauten beben macht, jeden Berg zu

Staub zermalmt und jede Seele best�rzt. W�rde die Gr��e dieses Tages in ihrer F�lle of-

fenbart, so w�rde jeder Mensch aus Sehnsucht, an seiner gro�en Herrlichkeit auch nur

einen Augenblick lang teilzuhaben, auf Abertausende von Leben verzichten - wieviel mehr

noch auf diese Welt und ihre verg�nglichen Sch�tze!"

Die Hand der Sache Gottes �Amatu�l-Bah� R�h�yyih Kh�num schreibt in der Textzusam-

menstellung "Zum Geben" (Seite 46): "Wir wissen, da� jeder Pionier den Nationalfonds,

sagen wir, wenigstens 1.200 Dollar j�hrlich kostet. Die meisten Freunde k�nnten es sich

nat�rlich nicht leisten, den ganzen Aufwand f�r einen Pionier zu tragen. Aber wenn man sie

fragen w�rde: 'Kannst du ein Viertel von einem Pionier bestreiten?', so w�rde ihnen viel-

leicht bewu�t werden, da� ein Viertel dieses kostbaren Pioniers, der in Chile, Alaska, Neb-

raska oder Luxemburg arbeitet, historische Aufgaben erf�llen kann.

Wer m�chte nicht gerne einen eigenen Bah��-Lehrer aussenden?

Oder warum k�nnte sich nicht eine kleine Gruppe von Gl�ubigen zusammentun und sagen:

'Wir sechs oder acht wollen einen eigenen Bah��- Lehrer aussenden. Wir wollen uns ver-

pflichten, monatlich hundert Dollar aufzubringen, und bitten, da� sie f�r einen Pionier ver-

wendet werden, der nach Europa oder sonst wohin verreist!' Ich sehe gar keinen Grund,

warum sie nicht erfahren sollten, wem ihr Beitrag zukommt, und warum sie dann nicht mit

Interesse, wenn auch nat�rlich ohne dreinzureden, das Wirken ihres "Abgeordneten" ver-

folgen k�nnten. Bah�u�ll�h hat klipp und klar festgelegt, da� derjenige, der selbst nicht

lehren kann, einen anderen an seiner Statt bestimmen soll, diese Offenbarung zu verk�n-

den."

Es ist also klar, da� auf die stellvertretende Entsendung von Lehrern des Glaubens und

Pionieren gr��tes Gewicht gelegt werden mu�, wenn wir uns - aus welchen Gr�nden auch

immer - dem geistigen Befehl Bah�u�ll�hs an uns nicht stellen k�nnen. Im Zuge der F�rde-

rung des Prozesses des Beitritts in Scharen als zentrales Ziel des Vierjahresplanes erach-

tet der Nationale Geistige Rat es f�r notwendig, auf diesem Gebiet neue Zeichen zu set-

zen. Dabei m�ssen zum einen die internationalen von den nationalen Lehr- und Pionierzie-

len unterschieden werden. Andererseits sind die Aufgaben zum Aufbau des nationalen

Instituts - das ist das Ziel I unseres Vierjahresplanes - besonders zu ber�cksichtigen.

Aus diesen Gr�nden wurde der fr�here Deputization Fonds umbenannt in "Fonds f�r Pa-

tenschaften". Um die klare Zuweisung der sicher reichlich flie�enden Spenden deutlich zu

machen, gibt es ab sofort den Internationalen Fonds f�r Patenschaften und den Nationalen

Fonds f�r Patenschaften.

Es geht in beiden F�llen nicht nur um die pers�nliche Unterst�tzung von Reiselehrern

und Pionieren, sondern auch um die individuelle Unterst�tzung von Mitarbeitern des Natio-

nalen Bah��-Instituts, dessen volle Wirkkraft sich mit der regionalen Arbeitsgruppenstruktur

eben zu entfalten beginnt (siehe Beilage der vergangenen BN), und um die F�rderung der

Institute in anderen L�ndern durch das Internationale Lehrzentrum in Haifa.

F�rderung auch f�r die Entfaltung der Institute

In diesem Bereich wird der 'Internationale Fonds f�r Patenschaften' die Zuweisungen des

Universalen Hauses der Gerechtigkeit aus Mitteln des Internationalen Fonds entlasten

k�nnen, da dessen zur Zeit so knappe Mittel f�r andere Aufgaben dringend ben�tigt wer-

den.

F�r beide Fonds besteht die M�glichkeit, die Namen der Freunde, deren Lehr- oder Pio-

niert�tigkeit unterst�tzt werden soll, zu benennen oder

sich mit anderen Freunden zusammenzuschlie�en, da� gemeinsam ein Lehrer oder Pio-

nier gef�rdert wird. Das Erfordernis einer nachhaltigen F�rderung f�r die Dauer eines Pro-

jektes sollte von Anfang an bei der pers�nlichen Unterst�tzung ber�cksichtigt werden. An-

dererseits gibt es nat�rlich auch die M�glichkeit der nicht auf eine bestimmte Person bezo-

genen Spende, deren Verwendung den Lehraussch�ssen und dem Bah��-Institut nach

jeweiligem aktuellen Bedarf �berlassen bleibt.

Es wird nicht verkannt, da� die auf allen Ebenen sp�rbar h�heren finanziellen Anforde-

rungen die deutsche Bah��-Gemeinde in einer Zeit treffen, in der die �u�eren wirtschaftli-

chen Rahmenbedingungen fast jedes Freundes stagnieren oder sich gar verschlechtern.

Aber das ist wohl unsere besondere Herausforderung, die der Abfolge von Krise und Sieg

entspricht. Wir sind so wenige in unserem Lande, die die hehre Verhei�ung Bahá'u'lláhs

�ber den Aufbau einer Neuen Weltordnung schultern, aber: "W�rde die Gr��e dieses Ta-

ges in ihrer F�lle offenbart, so w�rde jeder Mensch aus Sehnsucht, an seiner gro�en Herr-

lichkeit auch nur einen Augenblick lang teilzuhaben, auf Abertausende von Leben verzich-

ten wieviel mehr noch auf diese Welt und ihre verg�nglichen Sch�tze!". Der Nationale

Geistige Rat vertraut fest darauf, da� die Freunde sich des Planziels 3 verst�rkt annehmen

werden, indem sie die notwendigen Finanzfreir�ume f�r die Verwirklichung der Ziele des

Vierjahresplanes schaffen helfen.

Angelehnt an einem Bericht von G�nter Nicke, ehem. Rechner des Nationalen Geistigen

Rates (aus BN Sept.97)
Anhang: Brief des Hauses vom 25.5.1999
Aufruf des Universalen Hauses der Gerechtigkeit

Mit einer Botschaft an alle Nationalen Geistigen R�te richtet das Universale Haus der Gerech-

tigkeit die Aufmerksamkeit der Bah�'�-Freunde auf die dringenden Bed�rfnisse des Internatio-

nalen Fonds. Deutschland z�hlt zu jenen L�ndern, deren allgemeiner Lebensstandard um ein

mehrfaches h�her liegt als in den meisten anderen L�ndern der Erde. Daraus leitet sich eine

besondere Verantwortung f�r unsere Gemeinde ab; dies kommt auch in einem zweiten Schrei-

ben des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an einige wenige Nationale R�te, so auch an den

deutschen Rat, zum Ausdruck.
Ihr Nationaler Geistiger Rat
Das Universale Haus der Gerechtigkeit
Bah��-Weltzentrum
Sekretariatsabteilung
An ausgew�hlte Nationale Geistige R�te
25. Mai 1999

Liebe Bah��-Freunde, wir f�gen die Kopie eines Briefes bei, der jetzt im Auftrag des Uni-

versalen Hauses der Gerechtigkeit an alle Nationalen Geistigen R�te gesandt wird und sie �ber

die Bed�rfnisse des Internationalen Bah�'�-Fonds unterrichtet. Es ist die zuversichtliche Erwar-

tung des Hauses der Gerechtigkeit, da� die Freunde in allen Teilen der Welt positiv darauf ant-

worten werden und da� der Fortschritt in Richtung auf das Ziel universeller Beteiligung am

Spenden f�r die Fonds des Glaubens weitergehen wird.

Das Universale Haus der Gerechtigkeit hat uns gebeten Sie dar�ber zu informieren, da� Ihre

Bah�'�-Gemeinden in seinen Augen eine besondere Rolle spielen, die dar�ber hinausgeht, da�

die Menge der Gl�ubigen sich in breitem Umfang an der Unterst�tzung des Fonds beteiligt.

Ein nennenswerter Teil der Mitglieder des Glaubens in ihrem Gebiet verf�gt �ber Mittel, wel-

che die der lieben Freunde in anderen Teilen der Welt, die unter Verh�ltnissen materieller Ent-

behrungen zu k�mpfen haben, bei weitem �bertreffen. Ohne Druck oder Bitten ausgesetzt zu

sein, sollte ihnen geholfen werden, den Grad ihrer Verantwortung zu erkennen, in betr�chtli-

chem Umfang mit ihren Spenden den internationalen Bedarf des Glaubens zu decken.

Zu dieser Zeit, da die Beanspruchung des Bah�'�-Fonds auf allen Ebenen seiner T�tigkeit die

verf�gbaren Betr�ge bei weitem �bersteigt, ist ein gutes Urteilsverm�gen bei der Zuteilung der

finanziellen Mittel des Glaubens besonders gefragt. Zwei Extreme m�ssen vermieden werden:

erstens dort, wo die Aufmerksamkeit g�nzlich auf den internationalen Bedarf gerichtet ist und

die Entwicklung an der Heimatfront gel�hmt wird. Das andere Extrem entsteht, wenn �rtlichen

und nationalen Bed�rfnissen, wie dem Ankauf teurer Bah�'�-Zentren, eine �berm��ige Priorit�t

einger�umt und internationale Verantwortung au�er acht gelassen wird. Durch Ihre weise F�h-

rung der Bah�'�-Gemeinde und durch die fortw�hrende Entwicklung eines Weltbewu�tseins in

den Gl�ubigen kann das rechte Gleichgewicht gefunden und aufrecht erhalten werden.

Es ist sicherlich f�r jeden Beobachter von Weltereignissen offensichtlich, da� menschliche

Angelegenheiten zur Zeit unbest�ndig und Gegenstand pl�tzlicher, unvorhersehbarer Ver�n-

derungen sind. Die Freunde haben die M�glichkeit sicherzustellen, da� ihre Mittel zum dauer-

haften Besten des Glaubens eingesetzt werden, durch ihre aufopferungsvollen und gro�z�gigen

Anstrengungen bei der Unterst�tzung seiner globalen Aktivit�ten zu dieser Zeit, da ihre finan-

ziellen Umst�nde so g�nstig sind.

Die dem�tigen Gebete des Hauses der Gerechtigkeit werden in ihrem Namen an der Heiligen

Schwelle dargebracht.
Mit liebevollen Bah�'�-Gr��en
F�r die Sekretariatsabteilung
Das Universale Haus der Gerechtigkeit
Bah�'�-Weltzentrum
Sekretariatsabteilung
An alle Nationalen Geistigen R�te
25. Mai 1999

Liebe Bah�'�-Freunde, w�hrend der Vierjahresplan rasch seinem Abschlu� entgegengeht, hat

das Universale Haus der Gerechtigkeit beschlossen, da� es erforderlich ist, Ihnen Informationen

�ber die internationalen Fonds des Glaubens zu �bermitteln. Wir wurden beauftragt, folgendes

mitzuteilen.

Als ein Ergebnis der aufopferungsvollen Spenden von Gl�ubigen �berall her �ber ein Jahr-

zehnt hinweg bewegt sich das gewaltige Bauprojekt auf dem Berg Karrnel mit beispielloser

Geschwindigkeit auf seinen Abschlu� zu. Das Haus der Gerechtigkeit ist davon �berzeugt, da�

Bahá'í auf der ganzen Welt weiterhin den in seinem Brief vom 20. Juni 1995 an Sie zum Aus-

druck gebrachten Bedarf an Spenden von 10 Millionen Dollar j�hrlich bis zum Ende des Jahr-

hunderts dekken werden.

Eine neue Herausforderung ist als Ergebnis des Fortschritts des Glaubens sowohl am Welt-

zentrum als auch auf dem gesamten Planeten zum Vorschein gekommen. Es wird offensichtlich,

da� die H�he der Aufwendungen, die dem Internationalen Bah�'�-Fonds abverlangt werden,

aufgrund einer Kombination nachfolgender Faktoren steil ansteigt. Die Geb�ude und Terrassen

auf dem Berg Karmel m�ssen auf einem Niveau erhalten werden, das ihrem Charakter und der

W�rde des Glaubens entspricht. Auch m�ssen Ma�nahmen ergriffen werden, um in an-

gemessener Weise mit der zu erwartenden stark ansteigenden Zahl von Menschen umzugehen,

die die Terrassen besuchen werden, und den Schutz vor Sch�den zu gew�hrleisten. Das Ent-

stehen des administrativen Weltzentrums in all seinem Glanz auf dem Berg Gottes zieht zuneh-

mende Aufmerksamkeit auf den Glauben und schafft so neue M�glichkeiten zur Ausweitung

des Einflusses der Sache. Die Errungenschaften derjenigen, die den Vierjahresplan in allen Tei-

len des Planeten energisch und hingebungsvoll durchf�hren und dabei neue Institutionen des

Glaubens errichten und seine menschlichen Hilfsquellen ausweiten, haben das Tempo der admi-

nistrativen Aktivit�ten am Weltzentrum erh�ht und erfordern die Zuteilung weiterer Mittel um

sicherzustellen, da� die Arbeit effizient und schnell ausgef�hrt wird. Die Notwendigkeit, in den

Regionen Haifa und 'Akk� zur Sicherung der ruhigen Umgebung der Heiligen St�tten Gel�nde

zu erwerben, auf die in einem fr�heren Brief Bezug genommen wurde, bleibt dringlich, da sich

der Proze� der st�dtischen Entwicklung in diesen Gebieten beschleunigt.

Das Haus der Gerechtigkeit lenkt ihre Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit der verst�rkten

Unterst�tzung der Bah�'�-Fonds auf internationaler Ebene, in der festen �berzeugung, da� der

beeindruckende Nachweis an aufopferungsvollen Anstrengungen seitens der Gl�ubigen durch

ihre Antwort auf die hier beschriebene Situation aufrechterhalten wird. Die Aufstellung von

Budgets auf nationaler und �rtlicher Ebene sollte im Lichte dieser Voraussetzungen durchge-

f�hrt werden. Vor allem sollte es keine Unterbrechung Ihrer anhaltenden Bem�hungen geben,

den Freunden Ihres Gebiets dabei zu helfen, ein tieferes Verst�ndnis f�r die geistige Verpflich-

tung des Spendens f�r die Bah�'�-Fonds zu erwerben, die f�r alle, ungeachtet ihrer finanziellen

Verh�ltnisse, bindend ist. Besonders diejenigen Gl�ubigen, die mit materiellen Mitteln gesegnet

wurden, die die wesentlichen Lebensbed�rfnisse �bersteigen, sollten tief �ber die Verantwor-

tung nachdenken, die zu dieser Zeit, da die Erfordernisse der Sache so dringlich sind, auf ihnen

liegt.

Die Gebete des Universalen Hauses der Gerechtigkeit f�r die Best�tigung ihrer Bem�hungen,

den Fortschritt des Glaubens zu unterst�tzen, werden an den Heiligen Schreinen dargebracht.

Mit liebevollen Bah�'�-Gr��en
F�r die Sekretariatsabteilung

Aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an alle Nationalen Geistigen R�te

vom 31.10.1993
H�terbotschaften, S.38

Aus einem Brief des Internationalen Lehrzentrums vom 20.Mai 1981 an die Mitglieder aller

Kontinentalen Berater�mter.

Anlage zur Zusammenstellung des Hilfsamtes �ber "Geistige R�te" Thema: Fonds

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