More Books by Briefe des UHG

1968 Aug an die Hände
1971 JAN 11, Bedingungen desFortschritts
1976 JAN 26, Pioniere an der Heimatfront
1979 Apr 25 Abschluss 5 JP
1979 Örtliche Geistige Räte - Siebenjahrespla
1980 Apr 22, 50 Nationaltagung
1980 Apr 28, Telegr 50 NT
1980 Okt, Teilnahme an den Sitzungen des Geistigen Rates
1981 Jan Ziele 2. Phase 7 JP
1981 Jul 06, Antworttelegramm
1981 Mai 05, Antworttelegramm
1982 JUL Zusammenarbeit Nicht Bahai Organisatiionen
1984 SEPT 20, Jahrestag Tempel
1984 Zur Frage der Apartheit
1985 März, 23 Pilgernotizen Krisen unheilvolle Ereignisse
1985 Okt, Die Verheißung des Weltfriedens
1985 Okt, FRIEDENSBOTSCHAFT
1986 Jul 29, Stichwahlen
1986 Naw-Ruz
1986 Sep 29, Bestimmung der dt B-Gem
1988 Aug 1, Psychologie
1988 Dez 22, Zarathustra und Buddha
1988 Dez, 05 ITC-Kinder und Jugend
1988 Mai 09, 29 Bezugnahmen
1988 Mai 31, Mitgliedschaft
1988, Dez 29, Freiheit und Ordnung
1989 Aug 27, 19-Tage-Fest
1989 Aug 29, 19-Tagefest
1989 Dokumente des Bundes
1989 Ein keusches und heiliges Leben
1990 Apr 17, Aufgaben im Osten
1990 Baha'i-Wahlen Heiligkeit und Wesensart
1990 Bahai Ehen und ihr Schutz
1990 Dez, Bewahrung von Bahai-Ehen
1990 Die Bewahrung der Erde und
1991 APR 22, Email an Teilnehmer Ost West Seminar
1991 Baha'u'llahs Mission
1991 Drogen und Suchtstoffe
1991 Jan 07, Unbeständige Lage
1991 Mai 01, Email 61 NT
1991 Mar 20, Nachwahlen
1991 Nov 18 Finanzielle Herausforderungen
1991 Okt 08, Historische Aufgabe
1991 Patenschaftsfonds
1991 Sep 17, Antwort mangelnder Dienst
1992 Dez 14, Einstellung zu Lehrbereitschaft
1992 Mai 29, Feierlichkeiten in Bahji
1992 Mai 29, Feierlichkeiten
1992 März 15, Strassenlehrarbeit
1992 Nov 18, Memo Geistige Prinzipien Administration
1992 Nov 26, 2te Botschaft an den Weltkongress
1992 Nov 26, Satelliten-Botschaft
1992 Okt, 05 Fonds
1993 Arbeitsweise von Gemeinden
1993 Feb 07, Fragen zur Arbeitsweise von Gemeinden
1993 Feb 07, Fragen zur Arbeitsweise
1993 Mai 19, Anerkennung 3-JP
1993 Mai 20, Email Dank Spenden
1993 NOV 9, Fördern Eintritt in Scharen
1994 Initiative des Einzelnen und der Gemeinde
1994 Sep 1, Organspende
1994 Sept 19, Bedingungen des Lehrens
1995 Baha'i-Gelehrsamkeit
1995 Dez 24, ITC, Der Einzelne
1995 Jan 17, Email wegen Don Rogers
1995 Nov 12, Gemeinsame Wohnung
1995 Sep 11, Homosexualität
1996 Apr, 11 HUQUQ NEU
1996 Bahai-GEBETE
1996 Epochen des Gestaltenden
1996 Jan 30, Memo Authenzität Tablet
1997 Apr 02, Fonds
1997 Mai 30, Dezentralisierung
1997 Mai 30, Regionale Bahai-Räte
1997 Mar 21, An die Liebenden der
1998 Apr, Trainingsinstitute
1998 Mai 2, An Internationale Tagung
1999 Apr 27, Krise im Kosovo
1999 Dez 28, Neue Gesetze
1999 Mai 25, An ausgewählte NGR
1999 Nov 26, Blick in die Zukunft
1999 Sept Regionale Wachstumsprogramme
2000 Feb 02, EXPO 2000
2000 Feb, Trainingsinstitute
2000 Jul 18, Demokratisierung
2000 Jul, Geistige Erziehung der Kinder
2001 Apr 04 Haltung gegenüber Ausgetretenen
2001 Aug 05, Fonds
2001 Aug 05, Stand und Bedarf des internationalen Fonds
2001 Huququllah das Recht Gottes neu
2001 Huququllah die krönende Zier neu
2001 Institution Berater
2001 Jan 09, Konferenz in Haifa
2001 Jan 09, Konferenz Kontinentale Berater
2001 Jan 14, Konferenz Einweihung ITC
2001 Jan 16, Ende Konferenz
2001 Jan 16, Fünfte Epoche
2001 Jul 29, An NGR Deutschland
2001 Nov 5, Gebrauch der Künste
2001 Sept 19, Andachtsversammlungen
2002 Apr, An die Religionsführer
2002 Aug 22, Geringer Fortschritt
2003 Apr, Schwungkraft erhöhen- Building Momentum -
2003 Nov 26, An die Anhänger Baha'u'llahs in der Wiege des Glaubens
2004 Apr 22 - Hinscheiden von Herrn Aziz Yazdi
2004 Jan 12 an iranische Gläubige außerhalb Iran
2004 Nov, 28-ITC-Intensives Wachstumsprogramm
2005 Apr 14, Abschluß Kaufvertrag Andachtshaus in Chile
2005 Aug 18, Wachstum Reg59
2005 Dez 27, an Kontinentale Beraterämter
2005 Dez 28, Ruhi-Institute
2005 Dez. 31, Ende Beraterkonferenz
2005 Mai 12, Antwort auf Botsch Nationaltagung
2005 Nov 14, Studium des Bahai Glaubens
2006 0322-UHG-IranischeFreundeaußerhalbIran-deutsch
2006 Juni, 14 Die Gemeinde zu neuen Entwicklungsstadien führen
2007 Dez 25, an die Anhänger Bahas in der Wiege des Glaubens
2007 Huququllah Das Recht Gottes - Eine Kompilation
2007 Nov, 26 Hände der Sache
2007 Sept, 30 intensives Wachstum
2008 Mai, 12 Erweiterungen im Weltzentrum
2008-10-20 Halbzeit Fünfjahresplan
2008-12-23 Äussern über Politik
2009 Feb 7, Konferenz Frankfurt
2009 Feb 9 in der Wiege des Glaubens
2009 Jun 3, An die Bahai im Iran
2009 Mar 21, Naw-Ruz
2009 Mar 23, an die Gläubigen in der Wiege des Glaubens
2009 Mar 26, Iran
2009 Mar 5, an Bahai im Iran
2009 May 10, Antwortmail Nationaltagung
2009-05-17-BWC Neunzehntagefest
2009-06-23 An die Bahai im Iran
2009-12-15 Bauprojekte am Berg Karmel
Ausgewählte Botschaften 1963-1996
Das Wohlergehen der Menschheit
Die Verheissung des Weltfriedens
Ein Gemeinsamer Glaube
Jahrhundert des Lichtes
Verfassung
VersGot 2 ab Aug
Zusammenstellung Deutschland
Zusammenstellung Europa
Zusammenstellung Extrakt
Free Interfaith Software

Web - Windows - iPhone








Briefe des UHG : 1985 März, 23 Pilgernotizen Krisen unheilvolle Ereignisse
INTERNATIONALES LEHRZENTRUM
Bahá’í-Weltzentrum
23. März 1985
An alle Berater
Innig geliebte Mitarbeiter,

von Zeit zu Zeit erhalten wir Berichte über Gläubige, die sich in einem Ausmaß mit der Erwartung von Katastrophen beschäftigen, daß ihre Energien in ergebnislose Spekulationen über die Einzelheiten solcher Katastrophen umgelenkt werden, anstatt die Bahá’í-Gemeinde als Zuflucht und Hafen für die leidenden Massen der Menschheit aufzubauen.

Wir fügen zu Ihrer Information und Verwendung Auszüge aus einem Brief bei, den wir am 1. Juli 1984 über verschiedene Themen geschrieben hatten, wie die den Pilgernotizen beizumessende Autorität, die authentischen Aussagen in den Bahá’í-Schriften über verhängnisvolle Zustände in der Welt und die Art, in der die Bahá'í aufgefordert sind, auf die Aussicht zukünftiger Umbrüche zu reagieren.

Wir legen Ihnen nahe, daß Sie dieses Material bei der Beantwortung von Fragen, die seitens der Gläubigen über solche Themen an Sie herangetragen werden, verwenden. Es ist Ihnen auch freigestellt, dieses Nachschlagematerial Ihren Hilfsamtsmitgliedern zukommen zu lassen, wie und wann Sie es für nötig halten. Jedoch sollte das Material nicht beliebig in Umlauf gebracht werden, da wir bemüht sind, keine Kontroversen unbeabsichtigt in jenen Gegenden zu erzeugen, wo die Gläubigen sich nicht übermäßig mit den Themen beschäftigen, auf die in der Anlage bezug genommen wird.

Mit liebevollen Bahá’í-Grüßen
Das Internationale Lehrzentrum
1. Der Gebrauch von Pilgernotizen

Das erste Thema betrifft den Status von Pilgernotizen. Die Religionsgeschichte zeigt deutlich die Mißverständnisse, Spaltungen und Irrtümer, die durch das Vertrauen auf mündliche Aussagen als Quelle autoritativen Wissens über religiöse Lehren entstanden sind. Eine der unschätzbaren Segnungen dieser Sendung ist, daß die Tür zu solchen Problemquellen klar und unmißverständlich verschlossen wurde. Als Antwort auf eine Frage schrieb der Meister:

"Du hast bezüglich der Pilger und Pilgernotizen geschrieben. Man sollte sich auf keine Erzählung, die nicht durch einen Text bestätigt ist, verlassen. Erzählungen verursachen Verwirrung, auch wenn sie wahr sind. Für das Volk Bahás ist der Text und nichts anderes als der Text authentisch. "

(Aus einem bisher nicht veröffentlichten Sendschreiben 'Abdu’l-Bahás; nicht überprüfte Übersetzung)

Während ein Brief im Auftrag des Hüters darlegt:

"Shoghi Effendi hat oft gesagt, daß die Notizen der Pilger nur für ihren persönlichen Gebrauch sind und absolut keine Autorität innehaben. Was er den Freunden im Ganzen zu vermitteln wünscht, das wird er immer in seinen allgemeinen Briefen äußern. "

(im Auftrag Shoghi Effendis an einen Gläubigen, 26. Februar 1933; nicht überprüfte Übersetzung)

Eine sehr wertvolle Klarstellung hat kürzlich das Universale Haus der Gerechtigkeit abgegeben, indem es sagt:

"Die Anweisungen des Meisters und des Hüters legen äußerst klar, daß Pilgernotizen Gerüchte sind und für sich nicht die Autorität und bindende Kraft der Heiligen Texte beanspruchen können... Die Tatsache, daß der Pilger, der über sein Erlebnis schreibt, ein zuverlässiger und bekannter Gläubiger ist oder die berichtete Aussage in den Notizen mehrerer Pilger wiederholt zu sein scheint, verleiht der betreffenden Pilgernotiz keine Autorität. "

(im Auftrag des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an einen Gläubigen, 23. Januar 1980;

nicht überprüfte Übersetzung)

Im Lichte dieser Textstellen vom autoritativen Zentrum des Glaubens glauben wir, daß die Berater und Hilfsamtsmitglieder einen wertvollen Beitrag leisten können, indem sie die Gläubigen dazu ermutigen, ihr Wissen auf die Lehren der Heiligen Texte sowie die Auslegungen des Hüters und die Klarstellungen des Universalen Hauses der Gerechtigkeit zu stützen, und nicht auf Pilgernotizen, ungeachtet dessen, wie brisant diese Notizen oder wie dramatisch die in ihnen beschriebenen zukünftigen Ereignisse sind.

2. Die unheilvollen Ereignisse in dieser Geschichtsperiode

Das zweite Thema handelt vom Wesen der verhängnisvollen Ereignisse in Zusammenhang mit dieser Geschichtsperiode. Die allgemeinen Botschaften des Hüters an die weltweite Bahá’í-Gemeinde nehmen an verschiedenen Stellen klaren Bezug auf einen "Vergeltungsschlag", welcher die menschliche Rasse reinigen und ihre Bestandteile zu einem vereinten Ganzen verknüpfen wird. Einer der ausführlichsten Abschnitte aus den Schriften des Hüters ist der folgende:

"Der stürmische Umsturz des Gleichgewichts der Weit, das Zittern, das die Glieder der Menschheit befallen wird, die vollständige Umformung der menschlichen Gesellschaft, die Enthüllung der neuen Ordnung, die grundlegenden Veränderungen, die den Aufbau der Regierung beeinflussen, die Schwächung der Tragpfeiter der Religion, das Entstehen von Diktaturen, die Ausbreitung von Tyrannei, der Zerfall der Monarchie, der Niedergang der kirchlichen Einrichtungen, das Anwachsen von Gesetzlosigkeit und Chaos, die Ausdehnung und Festigung linksgerichteter Bewegungen, das Auflodern des unter der Asche glimmenden Rassenhaders, die Entwicklung höllischer Kriegswaffen, das Niederbrennen von Städten, die Verunreinigung der Erdatmosphäre, dies ragt als Zeichen und Omen hervor, die das Gericht entweder ankünden oder begleiten, das wie Er, Der Richter und Erlöser der Menschheit ist, verordnete früher oder später eine Gesellschaft treffen muß, die zum größten Teil und über ein Jahrhundert lang für die Stimme des Boten Gottes in diesen Tagen taube Ohren hatte ein Unheil, das das Menschengeschlecht von der Schlacke seiner jahrhundertelangen Verderbtheit läutern und seine Bestandteile zu einer festgeknüpften, weltumfassenden Bruderschaft verschmelzen muß..."

(Hüterbotschatten an die Bahá’í-Welt, Okt. 1952 Okt. 1957, S. 76 f.)

Der Hüter wandte sich diesem Thema in verschiedenen anderen Abschnitten in seinen Schriften zu und sprach darüber auch mit Pilgern. In manchen Fällen kehrten diese Pilger zu ihren Heimatstädten in Amerika zurück und übermittelten eine alarmierende Beschreibung ihrer Eindrücke von dem, was der Hüter im Hinblick auf Kriegsführung und ihre Wirkung auf große Städte der Welt sagte. Diese Eindrücke wurden klargestellt und eine autoritative Stellungnahme abgegeben, indem Shoghi Effendi an den Nationalen Geistigen Rat der Vereinigten Staaten durch seinen Sekretär darlegte:

"Es wurde ihm mitgeteilt, daß manche Freunde wegen von Pilgern überbrachten Berichten bezüglich der Gefahren, denen Amerika in Zukunft, wann immer ein anderer Weltkrieg ausbricht, gegenübersteht, sehr verstört sind.

Er ist der Ansicht, daß die Bahá’í ihre Zeit nicht damit vergeuden sollten, auf der dunklen Seite der Dinge zu verweilen. Jede intelligente Person kann angesichts der Erfahrungen des letzten Weltkriegs und der Entwicklungen der modernen Wissenschaft auf dem Gebiet der für einen beliebigen zukünftigen Krieg entwickelten Waffen verstehen, daß große Städte überall in der Weit in ungeheurer Gefahr sein werden. Das sagte der Hüter den Pilgern.

Ganz abgesehen davon hat er die Bahá’í aufs dringendste gebeten, um des Dienstes für den Glauben willen diese Zentren des intensiven Materialismus, in denen das Leben heutzutage so schnell und zermürbend ist, zu verlassen und sich auf Kleinstädte und Dörfer zu verteilen, um die Botschaft weit und breit in die Städte der amerikanischen Union zu tragen. Er ist der festen Überzeugung, daß das Feld außerhalb der großen Städte fruchtbarer ist, daß die Bahá’í letztendlich glücklicher sein werden, diesen Schritt getan zu haben und daß es sich von selbst versteht, daß sie im Falle eines Kriegsausbruches sicherer sein werden, genauso wie jede andere auf dem Land oder weg von großen Industriegebieten lebende Person sicherer ist.

Es sind Bemerkungen wie diese, die die Pilger in ihren Notizen nach Hause gebracht haben. Er sieht keinen Grund zur Beunruhigung, ist aber überzeugt, daß die Bahá’í diese Gedanken abwägen und für die Verbreitung des Glaubens Bahá'u'lláhs und auch letztlich für ihr eigenes Glück Schritte unternehmen sollten. Diese zwei Dinge gehen in der Tat Hand in Hand. "

(Aus einem Brief im Auftrag Shoghi Effendis an den Nationalen Geistigen Rat der USA, 20. Juni 1954; nicht überprüfte Übersetzung)

Besonders bemerkenswert in dem Abschnitt des Hüters ist die Aussage, "daß die Bahá’í ihre Zeit nicht damit vergeuden sollten, auf der dunklen Seite der Dinge zu verweilen." Das ist weit von den endlosen Spekulationen entfernt, mit denen sich manche Gläubige leider diesem Thema bis zu dem Punkt zwanghafter Besorgnis genähert haben. Indem er die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Krieges voraussah, hat er solch einen Krieg nicht ausdrücklich mit dem "unerwarteten Unheil" gleichgesetzt, das Bahá’u’lláh vorhersagte. Tatsächlich schreibt er bei einer anderen Gelegenheit:

"Wir haben keine Anzeichen, was genau das Wesen des apokalyptischen Umbruches sein wird: es könnte ein anderer Krieg sein.... doch wenn wir unsere Bahá’í-Schriften studieren, wird klar, daß je länger der "Göttliche Arzt (Bahá’u’lláh) gehindert wird, die Krankheiten der Weit zu heilen, desto schwerer die Krise sein wird und desto schrecklicher die Leiden des Patienten. "

(Aus einem Brief im Auftrag Shoghi Effendis an einen Gläubigen, 21. November 1949; nicht überprüfte Übersetzung)

Dieser Sachverhalt wird ferner vom Universalen Haus der Gerechtigkeit in einem Brief betont:

...obwohl es guten Grund gibt, zu erwarten, daß die Welt Wehen und Prüfungen wie nie zuvor durchmachen wird, wissen wir nicht, welche Form diese Umbrüche annehmen, wann genau sie kommen, wie schlimm sie sein und wie lange sie andauern werden... "

(Aus einem Brief im Auftrag des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an einen Gläubigen, 19. März 1981; nicht überprüfte Übersetzung)

Im Lichte dieser definitiven Aussage der Höchsten Körperschaft ist es schwierig zu begreifen, wie einzelne Gläubige entschiedene Aussagen über die genaue Art und Härte der die Menschheit erwartenden Umbrüche treffen können.

Bei einer anderen Gelegenheit antwortete das Universale Haus der Gerechtigkeit auf Fragen einiger bei einer Regionalversammlung anwesenden Bahá’í-Kinder, die sich über bevorstehende Katastrophen erkundigten. In ihrer Antwort legt die Höchste Körperschaft dar:

"Ohne die ernste Lage schmälern zu wollen, in der eine Weit, die Bahá'u'lláhs Warnungen mißachtet, sich befindet, muß daran erinnert werden, daß Er auch auf das Goldene Zeitalter künftiger Zivilisation verweist. Das Haus der Gerechtigkeit hofft, daß Bahá’í-Lehrer und Eltern ihr äußerstes tun werden, die Kinder zum Studium der Ausführungen des geliebten Hüters über die in der Weit wirkenden Zwillingsprozesse das stetige Wachstum des Glaubens und die verheerenden Kräfte der Auflösung, weiche die überholten Institutionen der heutigen Gesellschaft befallen zu ermutigen. "

(Aus einem Brief im Auftrag des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an einen Gläubigen, 29. Dezember 1981; nicht überprüfte Übersetzung)

Die Wichtigkeit dessen, daß die Gläubigen ein klares Verständnis dieser Zwillingsprozesse erlangen, die vom Hüter in "Die Weltordnung Bahá'u'lláhs", "Citadel of Faith", "Gott geht vorüber" und "Der verheißene Tag ist gekommen" dargestellt sind, kann nicht genug betont werden. Die Schriften Shoghi Effendis bieten eine unschätzbare Perspektive, aus der heutige Ereignisse und Trends zu sehen sind, und beschreiben recht detailliert die Weise, in der sich eine heute gequälte Welt zu jenem Goldenen Zeitalter der Welteinheit und Weltzivilisation entwickeln wird, das die erlesenste Frucht der Sendung Bahá'u'lláhs sein wird.

3. Die Bahá’í-Antwort auf die Ereignisse in der Welt

Das dritte Thema nimmt Bezug auf die Art, in der die Gläubigen auf die Aussichten eines unerwarteten Unheils" in der Zukunft reagieren sollten. Dies ist womöglich das wichtigste der drei Themen, weil es für das Wohlergehen und Glück der Gläubigen von höchster Bedeutung ist, daß sie der unfehlbaren Führung so gut wie möglich folgen, die von der Feder des Hüters und jetzt vom Universalen Haus der Gerechtigkeit ausgeht.

Der Hüter hat wiederholt die den Bahá’í zugewiesene lebenswichtige Rolle betont, einer in Unordnung geratenen Welt Einheit und Heilung zu bringen. Er schreibt:

"«. Die Welt, mit all dem ihr zustoßenden Unheil, wird völlig verwüstet Und ihre Zivilisation zerstört werden, wenn die Bahá’í ihr nicht zu Hilfe eilen und sie mit dem von Bahá’u’lláh gebrachten Geist erfüllen. Wirtschaftliche Unstimmigkeiten, politische Parteien, nationaler Haß, rassische Vorurteile und religiöse Antagonismen werden weiterhin verheerende Kriege verursachen, bis der Geist der Sache die Herzen der Menschen durchdringt und die universalen Lehren die bestehenden Hindernisse niederreißen. Lassen Sie uns angesichts der Not um uns herum an unsere Pflicht gemahnt sein und uns erheben, unsere edle Pflicht zu erfüllen. "

(Aus einem Brief im Auftrag Shoghi Effendis an den amerikanischen Nationalen Geistigen Rat, 24. November 1931; nicht überprüfte Übersetzung)

Die höchste Bedeutung direkter Bahá’í-Tätigkeit wird ferner in diesem, im Auftrag Shoghi Effendis geschriebenen Abschnitt betont:

.. ...er weist die Bahá’í immer wieder darauf hin, daß ihre direkte Bahá’í-Tätigkeit Lehren, Vervollkommnen der Administration, Verkünden der Sache Gottes ihre Aufgabe ist und von unmittelbarer Bedeutung, weit sie sozusagen geistig organisch ist. Was sie tun wird Kräfte freisetzen, welche die schreckliche Auflösung der Gesellschaft, deren Zeuge wir heute in jedem Bereich sind, ob politisch, wirtschaftlich oder sonstig, bekämpfen wird... "

(Aus einem Brief im Auftrag Shoghi Effendis an einen Gläubigen, 5. Juli 1947, nicht überprüfte Übersetzung)

Er hebt auch die direkte Beziehung zwischen dem Leiden in der Welt und dem beklagenswerten geistigen Zustand der Menschheit in der heutigen Zeit hervor, indem er schreibt:

"Es gibt nichts in den Lehren, das uns genau sagen kann, wie lange der momentane turbulente Zustand andauern wird, jedoch wissen wir, daß die Menschheit so lange leiden muß, bis sie geistig erwacht, und daß der Größte Friede kommen wird, wie von Bahá’u’lláh verheißen.

(Aus einem Brief im Auftrag Shoghi Effendis an einen Gläubigen, 26. Februar 1946; nicht überprüfte Übersetzung)

Dieses höchst wichtige Thema wurde in vielen Briefen des Universalen Haus der Gerechtigkeit an einzelne Gläubige, von denen zwei unten zitiert sind, wiederholt.

"...Das Haus der Gerechtigkeit weist darauf hin, daß Katastrophen sich ereignet haben, ereignen und weiterhin auftreten werden, bis die Menschheit genug gezüchtigt ist, die Manifestation für den heutigen Tag anzuerkennen. ‘Abdu’l-Bahá sah voraus, daß der Geringere Friede vor dem Ende des zwanzigsten Jahrhunderts errichtet werden könne. Die Bahá’í sollten jedoch nicht durch die Angst vor Katastrophen von ihrer Tätigkeit in der Sache abgelenkt werden, sondern versuchen zu verstehen, warum sie geschehen. Der geliebte Hüter hat an unzähligen Stellen die Gründe für diese Vorkommnisse erklärt, und da sie sich wie oben erklärt von Zeit zu Zeit ereignen, sollte es uns nicht beschäftigen, wann dies sein wird. "

(Aus einem Brief im Auftrag des Universalen Haus der Gerechtigkeit an einen Gläubigen, 15. April 1976: nicht überprüfte Übersetzung)

„ Das Haus der Gerechtigkeit weist darauf hin, daß Bahá’u’lláh klar gesagt hat “O Völker der Weit! Wisset wahrlich, daß unerwartetes Unheil euch verfolgt und schmerzliche Vergeltung euer harrt. Wähnet nicht, was ihr begangen habt, sei vor Meinem Angesicht getilgt. " Deshalb ist es der Meinung, daß es ergebnislos sein würde zu versuchen, den Zeitpunkt oder die Art des Unheils vorauszusehen, von dem Bahá’u’lláh selbst als "unerwartet" sprach. Ohne Zweifel bewahrheitet sich die bemerkenswerte Entwicklung wissenschaftlichen Bemühens in den Studien der Experten geologischer Umbrüche. Aber wir können nicht gewiß sein, daß Voraussagen von Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Flutwellen, von solchen Phänomenen verursacht, mit den umwälzenden Ereignissen gleichgesetzt werden können, auf die sich Bahá’u’lláh bezieht.

In Briefen an andere Gläubige, die ähnliche Fragen wie Sie hatten, betont das Haus der Gerechtigkeit, daß die Freunde ihre Zeit und Kräfte nicht in ergebnislosen Spekulationen über diese Frage vergeuden sollten. Vielmehr sollten sie jedes bißchen ihrer Kräfte auf das Erreichen der Ziele des Fünfjahresplans konzentrieren, die sie klar vor sich haben, in dem Vertrauen, daß, was auch immer in der Weit geschehen, wie verhängnisvoll es äußerlich erscheinen mag, es Gottes unabänderliche Absicht für die Vereinigung der Menschheit fördern wird. "

(Aus einem Brief im Auftrag des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an einen Gläubigen, 20. Juni 1976; nicht überprüfte Übersetzung)

Beachten Sie, daß der zweite Brief im Verlauf des Fünfjahresplans geschrieben wurde und seine Führung auch auf den jetzigen Plan übertragbar ist.

Vor einigen Monaten antwortete das Universale Haus der Gerechtigkeit auf eine Frage seitens der Berater in Europa, indem es ausführte:

"...die Gläubigen sollten begreifen, daß ein katastrophaler Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaft als Ergebnis dessen, daß die Menschheit Seiner Botschaft keine Beachtung schenkt, von Bahá’u’lláh deutlich vorausgesagt wurde und daß wir in der Tat inmitten eines solchen Zusammenbruchs sind. Das Hauptanliegen der Bahá’í sollte nicht sein, wie sie sich selbst körperlich schützen, sondern wie sie die Möglichkeiten ausschöpfen, die diese Bedingungen bieten, um ihren Mitmenschen die heilenden Lehren des Glaubens zu übermitteln. Das steigende Maß an Besorgnis in dieser Zeit mag sehr wohl einer der Schlüssel sein, der den Freunden helfen wird den Menschen in Europa die Augen für die wahre Natur ihrer mißlichen Lage zu öffnen und ihre Treue gegenüber der Sache Gottes zu gewinnen. "

(Aus einer Mitteilung geschrieben vom Universalen Haus der Gerechtigkeit an das Internationale Lehrzentrum, 20. Februar 1984; nicht überprüfte Übersetzung)

Die Möglichkeiten, die das Universale Haus der Gerechtigkeit in Europa als Folge der Besorgnis über den Zusammenbruch der menschlichen Gesellschaft als existent beschreibt, gibt es auch anderswo in der Welt, da die Zerrüttung menschlicher Angelegenheiten in die entferntesten Winkel des Planeten vordringt.

Die Lehren des Glaubens deuten unmißverständlich darauf hin, daß die Menschheit diese Periode vorher nicht dagewesenen Aufruhrs durchqueren und den Geringeren Frieden als Auftakt zur letztlichen Verkündigung des Größten Friedens errichten wird.

Die Gläubigen werden ihre wahre Erlösung, ihre bleibendes Glück und ihr letztendliches Wohlergehen vielmehr durch unablässige Hingabe für die Erfüllung der Ziele des Plans erreichen, als durch lähmende Untätigkeit in Aussicht auf einen weiteren Zerfall jener Institutionen und Bedingungen, die das Vorwärtsdrängen der Sache Gottes verhindern.

(Vorbereitet als Anlage für den Brief des Internationalen Lehrzentrums vom 23. März 1985 an alle Berater)

Hamburg, den 02.05.2008 Datei:D:\Winword2\BABRIEFE\ITC850323.doc Seite: 1 von 5


Table of Contents: Albanian :Arabic :Belarusian :Bulgarian :Chinese_Simplified :Chinese_Traditional :Danish :Dutch :English :French :German :Hungarian :Italian :Japanese :Norwegian :Persian :Portuguese :Romanian :Russian :Spanish :Turkish :Ukrainian :