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1970 Zum Geben
1972 MUSIK
1974 Zum Wirklichen Leben
1976 Zum Geben
1979 Beratung
1979 Örtliche Geistige Räte - Siebenjahresplan
1979 Über das Lehren
1982 Die Kraft göttlichen Beistands
1982 Geistiger Adel
1982 JUL Zusammenarbeit Nicht Bahai Organisatiionen
1983 Einheit der Familie
1983 Sept 01, Sechs Schritte zum Geistigen Wachstum
1984 Den Glauben vertiefen
1984 Heilen
1984 Liebe und Ehe
1985 Okt, Die Verheißung des Weltfriedens
1986 Frauen
1987 Der Gottesbund
1987 Jan, Vertrauenswürdigkeit
1988 Krise und Sieg
1989 Aug 29, 19-Tagefest
1989 Dokumente des Bundes
1989 Ein keusches und heiliges Leben
1990 Baha'i-Wahlen Heiligkeit und Wesensart
1990 Bahai Ehen und ihr Schutz
1990 Dez, Bewahrung von Bahai-Ehen
1990 Die Bewahrung der Erde und ihrer Hilfsquellen
1991 Baha'u'llahs Mission
1991 Drogen und Suchtstoffe
1991 Patenschaftsfonds
1992 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
1993 Arbeitsweise von Gemeinden
1994 Initiative des Einzelnen und der Gemeinde
1995 Baha'i-Gelehrsamkeit
1997 Mai 30, Dezentralisierung
1998 Apr, Trainingsinstitute
2001 Huququllah das Recht Gottes neu
2001 Huququllah die kroenende Zier neu
2001 Institution Berater
Baha'i-Ehen und ihr Schutz
Baha'i-Gebete
Baha'i-Gelehrsamkeit
Baha'u'llahs Mission
Der Gottesbund
Dokumente des Bundes
Huququ'llah - Das Recht Gottes
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Compilations : 1982 JUL Zusammenarbeit Nicht Bahai Organisatiionen

Zusammenstellung über die Vereinigung mit Nicht-Bahá'í-Organisationen

Auszüge aus den Schriften Shoghi Effendis

In vollem Bewußtsein der wiederholten Aussagen 'Abdu'l-Bahás, daß Universalität von Gott ist,

sind die Bahá'í in jedem Land bereit, ja sogar begierig, sich in Wort und Tat mit jeder Vereini-

gung von Menschen zusammenzutun, die - nach sorgfältiger und zu ihrer Zufriedenheit ausgefal-

lenen Prüfung - frei ist von jeder Parteienwirtschaft und Politik und sich voll den Interessen der

gesamten Menschheit hingegeben hat. Bei ihrer Zusammenarbeit mit solchen Vereinigungen

würden sie jedwede moralische und materielle Unterstützung, die sie sich leisten können, ge-

währen, nachdem sie ihren Anteil der Unterstützung den Institutionen gegenüber erfüllt haben,

die unmittelbar die Sache betreffen. Sie sollten jedoch immer den Hauptzweck einer solchen

Zusammenarbeit im Gedächtnis behalten, welcher darin besteht, die Anerkennung der überra-

genden Notwendigkeit und der wahren Bedeutung der Bahá'í -Offenbarung heutzutage durch

jene sicherzustellen, mit denen sie vereinigt sind.

(Aus einem Brief vom 20. Febr. 1927, zit. in "Bahá'í -Administration S. 125-126 )

Wenn wir uns mit Körperschaften und Organisationen vereinen, welche die Ideale und Prinzipien

unterstützen, die mit der Bahá'í -Offenbarung übereinstimmen; wenn wir Zeitschriften gründen,

außer denen, die schon dazu bestimmt sind, offen und indirekt die Interessen der zwölf Prinzi-

pien zu fördern; wenn wir philanthropisch Institutionen und ähnliches früher oder später eventuell

finanziell zu unterstützen aufgerufen sind; wenn wir die Sache irgendeines besonderen Tätig-

keitsbereiches, in den wir uns gefühlsmäßig einbezogen glauben, vorantreiben; -- sollten wir uns

diesen und allen ähnlichen Unternehmungen nur dann annähern, nachdem wir in sorgfältiger

Beratung mit jenen, die eine verantwortungsvolle Position inne haben, eindeutig sichergestellt

haben, daß die Institutionen, die die überragenden Interessen der Sache vertreten, bereits der

angemessenen und ständigen Unterstützung versichert sind. Nichts weniger als der Geist ernst-

hafter, getragener Beratung mit Jenen, die wir gebetserfüllt und einmütig an die vordere Front

jener gestellt haben, die die Treuhänder des kostbaren von Bahá'u'lláh hinterlassenen Erbes

sind; nichts weniger als der ständige, heftige Kampf gegen unsere eigenen Instinkte und natürli-

chen Neigungen und heroische Selbstaufopferung durch die Unterordnung unserer eigenen

Liebhabereien unter die zwingenden Notwendigkeiten der Sache Gottes können unsere ungeteil-

te Loyalität einem so geheiligten Prinzip gegenüber garantieren -- einem Prinzip, das auf ewig

unsere geliebte Sache vor den Verlockungen und Nebensächlichkeiten der äußeren Welt und

vor den Fallgruben unseres inneren Selbstes schützen wird.

(Aus einem Brief vom 18. Okt. 1928, Zit. in "Bahá'í-Admin., S. 141-142)

Wenn er sich aus eigenem Antrieb entschlossen hat, dem Lehraufruf zu folgen, unverzagt vor

allen Hindernissen, mit denen Freund oder Feind, wissentlich oder unwissentlich, den Pfad ver-

sperren wollen, dann soll er sorgfältig jeden Weg der Annäherung überdenken, den er bei sei-

nen persönlichen Versuchen beschreiten möchte, um bei jenen, die er in die Schar seines Glau-

bens einreihen möchte, Aufmerksamkeit zu erwecken, das Interesse wachzuhalten und ihren

Glauben zu vertiefen. Er soll die Möglichkeiten überprüfen, welche ihm die besonderen Umstände

bieten, in denen er lebt, ihre Vorteile auswerten und klug und systematisch vorgehen, um sie für

das Erreichen des Zieles, das er im Auge hat, einzusetzen. Laßt ihn auch solche Methoden ver-

folgen, wie die Verbindung mit Klubs, Ausstellungen und Vereinen, Vorträge über Themen, die

mit den Lehren und Idealen seiner Sache verwandt sind, z.B. Enthaltsamkeit, Sittlichkeit, soziale

Fürsorge, religiöse uns rassische Duldsamkeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Islám und Ver-

gleichende Religionswissenschaft oder Teilnahme an sozialen, kulturellen, humanitären, fürsor-

gerischen und erzieherischen Organisationen und Vorhaben, die ihm, während er sich seinen

Glauben unangetastet bewahrt, eine Vielzahl von Wegen und Mitteln eröffnen, durch die er

nacheinander die Sympathie, die Unterstützung und zuletzt die Zugehörigkeit derer gewinnen

kann, mit denen er in Berührung kommt. Während er solche Verbindungen knüpft, soll er stets

die Forderungen seines Glaubens im Auge behalten, nämlich, seine Würde und seinen Rang zu

bewahren, die Unverletzlichkeit seiner Gesetze und Prinzipien zu sichern, seine umfassende Na-

tur und Weltoffenheit darzustellen und seine vielfältigen und lebensnotwendigen Interessen

furchtlos zu verteidigen.
("Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit" S. 32-33)

Auszüge aus im Auftrag von Shoghi Effendi geschriebenen Briefen

Solche Bewegungen unterstützen die Sache des Friedens, aber echter Friede kann nicht errich-

tet werden, bevor das gesamte Bahá'í -Programm angenommen wird . Deshalb sollten Sie,

wenn Sie für diese neue Bewegung arbeiten, immer bedenken, daß das wirkliche ins Auge zu

fassende Ziel darin besteht, sie die Sache zu lehren und sie zu aktiven Unterstützern der einzig

dauerhaften Bewegung zu machen.

(Geschr. an einen einzelnen Gläubigen am 7. Febr. 1926)

Im Hinblick auf Ihre sehr interessanten Gedanken die in Ihrem Brief vom 19. März zum Ausdruck

kamen, betreffend die Unternehmungen der Freunde, die Sache großzügiger anzugehen und

sich mit anderen Weltbewegungen zur Besserung der Menschheit zu vereinen, fühlt Shoghi

Effendi, daß - wenn dies auch eine glänzende Idee wäre und zwar eine, welche die Bahá'í e-

ventuell nur aus einer Höflichkeitsgeste heraus tun würden - wir im Augenblick nicht sehr schnell

vorgehen und uns nicht vom Strom der Weltbewegungen fortreißen lassen dürfen. Es wäre

nicht schlecht für die Freunde, das Ei aufzubrechen wie ein kleines Küken und in die weite Welt

zu lugen - denn damit sind die Räte manchmal zu vergleichen -, aber sie müssen warten, bis sie

wirklich reif sind und in dieser sich schnell bewegenden Welt auf ihren Füßen stehen können.

Wie ich schon sagte, ist Shoghi Effendi sehr angetan von dieser Idee und erkennt, daß es das

ist, was die Bahá'í schließlich tun müssen, aber seinem Gefühl nach sind wir noch zu schwach

und sehr gering an der Zahl, so daß wir, wenn wir unsere Bemühungen verzetteln, leicht aufge-

sogen werden könnten von stärkeren Bewegungen, die, obgleich ihnen der wahre Geist fehlt,

mit materiellen Mitteln und Zahlen im Augenblick eine größere Macht ausüben können. Wäh-

rend wir unsere eigene Identität wahren, müssen wir jedoch versuchen, mehr und mehr in die

Breite zu gehen und auf jeden Fall aus unseren winzig kleinen Gruppen herauslugen.

(Geschr. an den Nationalen Geistigen Rat der USA und Kanadas, am 30. Apr. l926 )

Es ist sehr gut, daß die einzelnen Freunde die verschiedenen Vereinigungen zur Förderung der

Sache des Friedens und guten Willens unterstützen sollten, aber sie sollten sich hüten, die Sa-

che als Ganzes nicht zu gefährden. Die Sache ist, wie wir glauben von weit größerer Bedeutung

als irgendeine dieser Vereinigungen. Sie muß deshalb ihre Würde bewahren und sich niemals

auf irgendeinen Kompromiß mit den Ansichten anderer einlassen.

(Geschr. an einen einzelnen Gläubigen, am 3. März 1931)

Es ist gewiß sehr nötig, daß die Freunde mit den zeitgenössischen sozialen Bewegungen in Kon-

takt bleiben sollten, aber ihr Hauptziel sollte sein, immer mehr Menschen zum Geist und den Leh-

ren der Sache hinzuziehen. Sie sollten aus der Erfahrung anderer lernen und sich nicht gestatten

abzuschweifen und schließlich so sehr in anderen Bewegungen aufzugehen, daß sie die Sache

Gottes vergessen. Übrigens hat Shoghi Effendi kürzlich einen allgemeinen Brief an die Freunde

des Westens gerichtet, worin er die wahre Bedeutung des Prinzips der Welteinheit, das von Ba-

há'u'lláh verkündet wurde, zum Ausdruck bringt. Das wird alle jene Freunde interessieren, die mit

den internationalen Problemen von heute vertraut sind.

(Geschrie. an einen einzelnen Gläubigen am 7. Dez. 1931)

Shoghi Effendi hat sich sehr gefreut, die Liste der Vereinigungen zu sehen, mit denen die Ba-

há'í in Kontakt sind. Er hofft aufrichtig, daß man sich mit ihrer Hilfe vielen herausragenden

Persönlichkeiten mit geistiger Innenschau wird nähern können. Es ist sehr wichtig, mit ihnen

zusammenzuarbeiten, wenn wir gleichzeitig zu verhindern suchen, daß sich die Sache zu stark

mit gewissen Prinzipien identifiziert, die im Gegensatz zu den Lehren stehen. Die Aufgabe ist

schwierig, aber bei weitem nicht unmöglich. Das winzige, was man braucht, ist Weisheit.

(Geschr. an einen einzelnen Gläubigen am 2. Febr. 1932)

Man sollte die Begriffe "Eingliederung" und "Angliederung" nicht durcheinanderbringen. Wäh-

rend Eingliederung in kirchliche Organisationen nicht statthaft ist, sollte eine Angliederung nicht

nur toleriert, sondern sogar gefördert werden. Auf keine bessere Art und Weise kann man die

Universalität der Sache demonstrieren. Bahá'u'lláh drängt in der Tat Seine Anhänger, sich mit

allen Religionen und Nationen in äußerster Freundlichkeit und Liebe zu vereinigen. Dies bildet

den wirklichen Geist Seiner Botschaft an die Menschheit.

(Geschr. an den Nationalen Geistigen Rat der USA und Kanadas, am l1. Dez. 1935)

Zu Ihrer Frage: der Hüter kann nicht einsehen, daß die Bahá'í - Teilnahme an anderen Organi-

sationen und religiösen Körperschaften, an einer nicht-politischen Zusammenkunft zur Förde-

rung von bürgerlicher Einheit und Wohlfahrt irgendwelcher Art als politisch angesehen werden

könnte. Ebenso wie die Freunde sich davor hüten müssen, den Anschein zu erwecken, daß sie

sich oder die Sache in irgendeiner Form mit einer politischen Partei identifizieren, so müssen

sie sich vor dem anderen Extrem hüten, sich niemals an anderen progressiven Gruppierungen

zu beteiligen, an Konferenzen oder Ausschüssen, die dazu bestimmt sind, eine Aktivität zu

fördern, die vollständig mit unseren Lehren übereinstimmt, wie beispielsweise bessere Bezie-

hungen zwischen den Rassen.

(Geschr. an einen einzelnen Gläubigen, am 21 Nov. 1948)

Zu Ihrer Frage: der Hüter meint, daß es nicht schädlich sein kann, wenn man sich bis zu ei-

nem gewissen Grade an rein nicht-politischen progressiven Bewegungen mit Idealen, die den

unseren ähnlich sind, beteiligt; die Bahá'í müssen jedoch den größten Teil ihrer Kräfte dem

Dienst am Glauben widmen, um so mehr, wenn wir den schrecklichen Zustand betrachten, in

dem sich die Welt gegenwärtig befindet und der nur noch immer schlimmer zu werden scheint.

Schließlich wird keine von Menschen gebildete Organisation wie die Vereinten Nationen - die

selbstverständlich ein Schritt in die richtige Richtung ist - die Probleme dieser Welt lösen, son-

dern einzig die Lehren Bahá'u'lláhs, und deshalb besteht unsere erste Pflicht darin, direkt und

aktiv den Glauben zu lehren. Kontakte zu knüpfen durch die Vereinigung mit anderen Organi-

sationen und dabei das Lehren der Sache im Auge zu behalten, ist jedoch eine gute Idee.

(Geschr. an einen einzelnen Gläubigen, am 17. Nov. 1956)

Zusammengestellt von der Forschungsabteilung des
Universalen Hauses der Gerechtigkeit
Juli 1982
(Übersetzung von Silke Zbikowski)

Zusammenstellung: Vereinigung mit Nicht-Bahá'í-Organisationen: Forschungsabteilung des UHG vom Juli 1982

Hamburg, den 10.06.2003 D:\Winword2\UHG\UhgOrgan.doc Seite: 1

Zusammenstellung: Vereinigung mit Nicht-Bahá'í-Organisationen - Forschungsabteilung des UHG vom Juli 1982


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